Der Kommissar und die Eifersucht

IN POSTPRODUKTION

Ein vierjähriger Junge verschwindet eines Abends von einem Spielplatz einer Hochhaussiedlung, scheinbar spurlos. Kommissar Martin Brühl (Roeland Wiesnekker) kümmert sich um die besorgte Mutter Dina Ritter (Stefanie Amarell). Sie gibt an, ihren Sohn nur kurz aus den Augen gelassen zu haben. Doch die Ermittlungen nehmen eine jähe Wendung, als Dinas älterer Bruder Tobias Ritter (Jacob Matschenz) am Tatort erscheint. Entschuldigend erklärt er den überraschten Kolleginnen und Kollegen: Der Junge, Benjamin, existiere nicht, sondern sei eine Einbildung von Dina. Alles spricht dafür, dass die vermeintliche Mutter mit einem Trauma zu kämpfen hat, das lange zurück liegt, ihren Blick auf die Wirklichkeit aber noch heute trübt. Die Geschichte scheint klar, der Fall soll zu den Akten gelegt werden.

Doch Kommissar Brühl lässt die Angelegenheit nicht los. Er ermittelt auf eigene Faust und stellt überrascht fest: Benjamin existiert. Nur anders als in Dinas Kopf. Der Junge heißt Emil und lebt behütet in einem Einfamilienhaus am Rande Berlins, gemeinsam mit seiner Familie: mit seiner Schwester Mieke (Lina Hüesker) und mit seinen Eltern Imke (Stefanie Stappenbeck) und Holger Sachtleben (Wanja Mues). Aber die Ermittler finden bald heraus: Dina ist für die Familie Sachtleben keine Unbekannte.

REGIE: Andreas Senn
DREHBUCH: Christoph Darnstädt
DARSTELLER: Roeland Wiesnekker, Meike Droste, Marc Ben Puch, Sara Fazilat, Michael Schenk, Stefanie Stappenbeck, Wanja Mues, Stephanie Amarell, Jacob Matschenz, Artemis Chalkidou, Anna König
KAMERA: Michal Grabowski
SZENENBILD: Anke Osterloh
KOSTÜM: Monika Gebauer
PRODUZENT: Moritz von der Groeben
PRODUKTIONSLEITUNG: Frank Nitz
REDAKTION: Daniel Blum (ZDF)

 

> zur Pressemeldung